Bayerische Karateka pflegen freundschaftliche Verbundenheit

Erste Reihe: 2. von links Dojoleiter Marcel Bieber, 3. von links Steve Neumann (mehrfacher deutscher Meister Kata), 4. von links Falk Neumann Präsident des Karate Verbandes Thüringen, 1. von rechts Josef Pflaum Schatzmeister des bayerischen Karate Bundes

Ein Wochenende im winterlichen Januar ist wie geschaffen, um freundschaftliche Bande zwischen Thüringen und Bayern zu pflegen. Das Karate Dojo Vohenstrauß mit Abteilungsleiter Marcel Bieber hatte eingeladen. So trafen Falk Neumann, Präsident des “Thüringer Karateverband e.V.” mit seiner Frau Martina und seinem Sohn Steve (mehrfacher Deutscher Meister im Karate in der Disziplin Kata) nach einer über 330 km langen Fahrt aus Sondershausen im Kyffhäuserkreis am Freitag rechtzeitig zum Oberstufentraining der Vohenstraußer Sportler ein. Mit Begeisterung wurde die Kata Jion und deren Anwendung in der Selbstverteidigung trainiert und geübt.

Am Samstag hatte man für die Gäste eine Besichtigung des altehrwürdigen Schlosses Friedrichsburg – dem Wahrzeichen der Pfalzgrafenstadt – organisiert. Die Teilnehmer der Führung erhielten auch Einblick in den imposanten Baukörper bis hinauf zum Dachgeschoss mit seinem über 430 Jahre alten Gebälk.

Am Nachmittag wurde wieder in der Eglseeturnhalle gemeinsam Karate trainiert. Gleichzeitig fand der Anfängerkurs des Vohenstraußer Dojos mit nahezu zwei Dutzend begeisterten Einsteigern statt.

Abends trafen sich die Gäste aus dem Nachbarbundesland mit etlichen Athleten aus Vohenstrauß zu einem gemeinsamen Abendessen beim “Schlosswirt” in Altenstadt. Hier wurde bei sehr gutem Essen und gepflegten Getränken natürlich über Karate gesprochen, aber auch über “Gott und die Welt” geredet.

Am Sonntag besuchten Falk und Steve noch einen Karate-Lehrgang, der in der Dreifachturnhalle stattfand, zu dem viele Teilnehmer aus ganz Bayern und darüber hinaus gekommen waren. Lehrgangsleiter war Helmut Körber, 8. Dan Shotokan, der die Kampfkünstler mit seinem Wissen und Können begeisterte. Nach einem gemeinsamen späten Mittagessen traten die Freunde aus Sondershausen den Heimweg an. Wieder einmal trafen sich die befreundeten Sportler und festigten so ihre Karate-Freundschaft sowie die zwischen Thüringen und Bayern.