Kaitersbergtrail

70 % Trails, 100 % Spaß ! - Aber niemand hat gesagt, daß es leicht wird !

So lautete die Beschreibung dieses Laufes.
Und genauso war's.
Petra, Elli, Inge und Richard, den wir nun endgültig mit dem Trail-Virus infiziert haben, durften an diesem Lauf teilnehmen. Die Startplätze waren bei diesem 1. Kaitersbergtrail innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Dieser soll nun alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Ultra Trail Lamer Winkel stattfinden.


Die Strecke mit 30 Km und 1500 Höhenmetern war technisch sehr anspruchsvoll.
Um 10.05 Uhr am Sportplatz in Bad Kötzting ging's los. Nach einem gemütlichen Einlaufen über Wiesen ging die Strecken kontinuierlich steigend und abwechslungsreich hinauf nach Reitenberg zur ersten Verpflegung. Über einen Steig mussten wir auf 1,2 km noch mal 200 Höhnemeter hinauf zum 999 m hohen Kreuzfelsen. Der erste Downhill über das Fuhrmannskreuz auf teilweise technischen Abschnitten ging wieder hinab nach Reitenberg, wo wir wieder auf den Verpflegungspunkt trafen. Relativ eben, teilweise auch auf einer Forststraße führte die Strecke hinüber zur Einöde Hudlach.
Die nächste Herausforderung: der Mittagstein, 210 Hm auf 1,5 km, teilweise extrem steil. Kurz danach trafen wir an der Kötztinger Hütte ein, wo auch wieder eine Verpflegung positioniert war. Nach einer kurzen Schotterpassage ging es knappe 100 Hm steil hinunter und genauso steil wieder nach oben. Am Steinbühler Gesenke vorbei ging es zunächst anspruchsvoll, dann flowig hinab zur Hudlachebene. Zur Erholung durften wir ein Stück Forststraße laufen, bevor es auf den nächsten 2,2 km 300 Hm hinauf ging, im letzten Drittel auch über felsiges Gelände.
Der weitere Verlauf erstreckte sich über den Felsriegel des Riedelsteins mit dem Waldschmidt-Denkmal, mit 1101 m höchster Punkt der Strecke. Nun ging es einen Downhill über Fels-, Wurzel- und weiche Waldbodenwege hinab. Nächste Herausforderung: die Rauchröhren. Hier waren unsere Kletterkünste gefragt. Über das Steinbühler Gesenke ging es wieder zur Kötztinger Hütte. Höchst anspruchsvoll, aber wunderschön: 5 Sterne. Nun durften wir einen Trail entlang des Kamms laufen.
Kurz vor dem Kreuzfelsen ging es links nach unten. Und wie! Sehr technisch und volle Aufmerksamkeit fordernd. Teilweise durch ein Labyrinth aus Felsen und steilen Absätzen. Nach Reitenberg mit der letzten Verpflegung waren es nur noch wenige Kilometer hinab nach Bad Kötzting.

Es war hart, aber einfach nur fantastisch. Die Organisation und Verpflegung perfekt, die Helfer und Mitläufer sehr engagiert.
Richard erreichte in einer super Zeit von 3:39 das Ziel, Elli in 5:05, Inge in 5:22 und Petra in 5:26.

Kaitersberg 1 Kaitersberg 2