Der Berg, er ruft uns beim dritten Auerhahntrail

Es war die dritte Auflage des Arberland-Ultratrails, diesmal mit neuer Strecke und neuem Veranstaltungsgelände. Start war am Hohenzollern Skistadion, die Streckenführung wurde geändert und auf 41 km erhöht. Das mussten wir natürllich ausprobieren und meldeten uns frühzeitig an.

Ein Shuttlebus brachte uns von Bodenmais ins Skistadion. Nach dem üblichen Prozedere mit Unterlagen abholen, Rucksackkontrolle, Nervosität ... ging es endlich los.
Den großen Arber galt es als erstes, diesmal von der anderen Seite zu bezwingen. Übers Mittagsplatzl ging es zurück und wir durchquerten nochmals das Startgelände. Die ersten 16 km hatten wir somit hinter uns. Bergab ging es hinunter zum Regen. Es folgte ein wunderschöner Trail am Fluß entlang zur Verpflegungsstation 2. Fast 400 Höhenmeter durften wir jetzt wieder hinauflaufen, pardon -gehen, immer einem Pfad am Wasser entlang. Einige Kilometer auf einem ebenen Forstweg forderten unsere mentale Stärke, bevor wir an der 3. Verpflegungsstelle ankamen. Gut gestärkt nahmen wir die 5-km-Runde um den Silberberg in Angriff. Dieser konnte mit Trails, einer Höhle und natürlich einer super Aussicht aufwarten. Trotz schwerer Beine hätten wir nicht darauf verzichten wollen.
Gedanklich hatte ich jetzt noch 5 Kilometer und ca. 150 Höhenmeter geplant. Wie das aber immer so ist, zog sich der Weg ewig in die Höhe. Flottes Schritttempo war angesagt. Der letzte Trail bergab wurde dann noch zur Herausforderung, da Steine und Wurzeln für unsere müden Beine mit Vorsicht zu genießen waren und wir auf den abschließenden Kilometern keinen Sturz mehr riskieren wollten. Endlich - der Abzweig zum Ziel, ein paar Wellen auf Teer und es war geschafft.
Wie die Verpflegung unterwegs ließ auch die im Ziel keine Wünsche offen und anstatt einer Medaille gab es bunte Gläser von Schott.
Bei dieser rundum gelungenen Veranstaltung ist es nicht verwunderlich, dass bereits im Frühjahr alle Startplätze vergeben waren.

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