Von Lauf10! zu BIG 25 Berlin

von Gisela Fröschl und Angelika Reindl

Nachdem wir vor bereits 4 Jahren mit Lauf10! begannen, reifte im Herbst 2015 der Gedanke etwas mehr zu wagen. Also meldeten wir uns zum BIG 25 Berlin an. Ab Januar hieß es dann 3 - 4 x/Woche trainieren; was in den Wintermonaten nicht immer einfach war. Das Training wurde zunehmend umfangreicher - aber auch erfolgreicher - und der 15. Mai rückte immer näher.

Schon während der Anreise nach Berlin wuchs die Nervosität: Auf was hatten wir uns da bloß eingelassen? Nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf, machten wir uns vom Hotel aus auf den Weg zum Olympiastadion. Es hatte gerade mal 8 ° und dazu blies ein recht frischer Wind. Später sollte uns noch ein Hagelschauer und ein kurzes Gewitter überraschen. Doch von weiteren 11.000 ebenso begeisterten Teilnehmern umringt, kam ein "Zurück" sowieso nicht in Frage. Total beeindruckt vom Blick auf die vielen Läufer vor uns und den jubelnden Zuschauern neben uns, fiel um Punkt 10 Uhr der Startschuss. Beginnend am Olympiastadion liefen wir über den Theodor-Heuss-Platz, vorbei an der Deutschen Oper, die Bismarckstraße entlang. Immer mit Blick auf die Siegessäule. Ein absoluter Höhepunkt war die Durchquerung des Brandenburger Tores in Begleitung einer Trommlergruppe. Das war Gänsehautfeeling pur! Zurück ging es dann durch das Botschaftsviertel, Unter den Linden, Potsdamer Platz, Tiergartenstraße, Wittenbergplatz, KaDeWe, den Kudamm entlang wieder Richtung Th.-Heuss-Platz mit Ziel Olympiastadion. Auch hier wurden wir beim Einlauf von lauten Trommelklängen empfangen. Wir waren im Ziel! Wir hatten die 25 km in 3 Stunden geschafft! Unendlich stolz und glücklich konnten wir die Medaille in Empfang nehmen. Und am Abend wurde dann im Brauhaus Lemke so richtig gefeiert.

Wir durften bei diesem Lauf auch neue Leute kennenlernen, z. B. den netten Berliner in der U-Bahn, der uns noch ein paar Tipps geben konnte, oder die Studentin aus Neuseeland, die erst seit 6 Monaten in Berlin ist, da war auch noch der Kenianer, der die ganze Strecke barfuss lief .... Es war für uns ein unvergessliches Wochenende mit ganz vielen Eindrücken und Erfahrungen, die wir dankbar mit nach Hause nahmen.

An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an die Pleysteiner Gruppe, die mittrainiert hat und mitgelaufen ist, allen voran Waltraud und Erich mit ihrer akribischen Ausarbeitung, Umsetzung und Unterstützung.Berlin1