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Sachsentrail

Da uns der Sachsentrail schon im letzten Jahr so gut gefallen hat, wollten wir uns auch heuer diesen schönen Lauf nicht entgehen lassen.
(von Inge Strigl)

Nachdem wir bei der letztjährigen Anfahrt durch ein ausgefallenes Navi etwas Probleme hatten, machten wir uns diesmal keine Sorgen, wir kannten ja den Weg. Doch wir hatten nicht mit einer Baustelle und diversen Umleitungen gerechnet. So irrten wir ohne rechten Plan in der Gegend um den Rabenberg herum. Zeitmäßig wurde es ziemlich knapp, das Briefing war schon verpasst und wir glaubten nicht mehr, noch pünktlich zum Start zu kommen. Doch irgendwie fanden wir doch noch die richtige Straße zum Rabenberg hoch. 15 Minuten vor dem Start trafen wir am Parkplatz ein.
In absoluter Hektik sprangen wir aus dem Auto, zogen uns um, packten unsere Rucksäcke, erledigten noch ein dringendes Bedürfnis - und dann ab zur Abholung der Startnummern. Ein paar Sekunden vor dem Startschuß konnten wir uns gerade noch hinter der Startlinie einreihen und schon ging es los.

Die Strecke begeisterte uns wie ein Jahr zuvor. Auf MTB-Trails, Waldwegen und ganz vereinzelt auf Teerwegen liefen wir bergauf und bergab um den Rabenberg. Höhepunkt war der Pfad an der Tschechischen Grenze entlang, in diesem Jahr aber ziemlich matschig. Durch die unterschiedlichen Startzeiten waren ab etwa der Hälfte der Strecke auch Läufer der anderen Disziplinen (Ultra-, Quartertrail) unterwegs, so dass man fast nie alleine war. Das Wetter gab sich auch alle Mühe und erfreute uns mit immer mal wieder etwas Regen und angenehmen Lauftemperaturen. Die Verpflegung lies auch nicht zu wünschen übrig und Petra bekam an der letzten Versorgungsstelle auch das gewünschte Bier.
Zum Ende hin, als noch eine Steigung von knapp 200 Hm zu bewältigen war, gaben wir nochmal alles und kamen mit einer Zeit von unter 5 Stunden ins Ziel. Hocherfreut gingen wir duschen und stärkten uns mit Nudeln und Gulasch.

Nun dachten wir, das Schwierigste für diesen Tag sei geschafft und machten uns auf den Heimweg. Flugs ins Auto, das Navi an und los. Schon an der zweiten Abzweigung meinten wir, dass wir jetzt eigentlich nicht abbiegen sollten, fuhren aber trotzdem weiter. Nach einigen Kilometern dämmerte es mir: das Navi leitet uns über Tschechien. Umkehren wollten wir nicht, also weiter. Es kam, wie es kommen musste und wir irrten diesmal in Tschechien umher. Da wir aber mittlerweile gut im Herumirren waren, fanden wir auch im tiefsten, eigentlich sehr schönen Nordböhmen, irgendwann auf die richtige Straße zurück. Am Grenzübergang nach Waidhaus brachen wir fast in Jubel aus.

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