Viel Schweiß bei Karatelehrgang in Vohenstrauß

Seit Mitte März hatten die Vohenstraußer Karateka, wie viele Sportler aus anderen Sparten des Turnvereins, wegen der C-Zeit keine Gelegenheit mehr in der Halle zu trainieren. Aus der Not eine Tugend machten die Trainer um Abteilungsleiter Marcel Bieber und trainierten nahezu den ganzen Sommer über im Freien auf dem Gelände des Sportzentrums. Natürlich alles unter den jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsbestimmungen.

Am letzten Samstag konnten die Vohenstraußer mit Sensei Helmut Körber (7. Dan und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes) ein Training der Extraklasse genießen. Extra aus Bad Abbach war der Meister angereist um insgesamt zwei Stunden schweißtreibendes Training zu gestalten. In der Pause von 30 Minuten wurde über theoretische Dinge gesprochen. Das praktische Training verlangte der Oberstufe des Karate Dojos Vohenstrauß alles ab, war aber höchst lehrreich und interessant. Neben dem Kihon, also der Grundschule, in der vor allem Handtechniken verfeinert wurden wurde in der zweiten Einheit die eine oder andere Kata (festgelegte Form) auch eine der anspruchvollsten mit Namen Gankaku, was übersetzt so viel heißt wie "Kranich auf dem Felsen" trainiert. Nachdem die allgemeinen Regeln nur eine kleine Gruppe in der Eglseeturnhale erlaubte waren auch wirklich nur die Oberstufe eingeladen. Ab nächster Woche können - unter Auflagen - die Karateka wieder in der Halle trainieren. Jeweils am Freitag Unterstufe von 17:30 bis 18:30 Uhr und Oberstufe von 19:00 bis 20:00 Uhr. Umkleiden und Duschen sind leider weiterhin gesperrt. Das sollte aber die sportbegeisterten Karateka nicht davon abhalten wieder fleißig ins Training zu kommen.

Gruppenfoto der Teilnehmer am Freundschaftslehrgang (Seinsei Helmut Körber kniend 4. von rechts).