Judo-Koryphäe Rudi Pieleck ist 70

Rudi Pieleck bildet mit dem Judosport eine einzigartige Symbiose - bis heute. Sportliche Wegbegleiter gehören zu den ersten Gratulanten am runden Geburtstag.

 

Dicht umringt von seinen Judo-Sportkameraden feierte Rudi Pieleck (Mitte) beim "Schloßwirt" in Altenstadt seinen 70. Geburtstag.
Die Judo-Koryphäe Rudi Pieleck feierte 70. Geburtstag und da war es klar, dass seine Wegbegleiter und Sportkameraden aus den Judo-Abteilungen des Turnvereins Vohenstrauß und des FC Weiden Ost ganz vorne dabei sein wollten bei der Geburtstagsfete beim „Schloßwirt“ in Altenstadt. TV-Abteilungsleiter Bernd Koller erinnerte an das Geburtsjahr 1949, das auch das Jahr des Büffels war und in dem das Grundgesetz der Bundesrepublik verkündet wurde. Und eben in diesem Jahr wurde in Texas George Foreman, in Wien Niki Lauda, in Philadelphia Richard Gere und in Weiden Pieleck geboren. Bereits mit 17 Jahren verschrieb sich der junge Mann dem Judo-Sport, eine Symbiose, die es laut Koller, kein zweites Mal gebe. Schon 1979 durfte Bernd Koller bei dem Weidener Verein in der Gymnastikhalle an der Volksschule trainieren. Aus dieser Zeit kramte der Redner eine Ehrung heraus, die sein Vater, der unvergessene Fritz Koller, zu Ehren von Pieleck 1987 hielt.
Zwei Jahre zuvor gründete Pieleck in Weiden eine Judoabteilung und verließ den Vohenstraußer TV. Doch bald hieß es für ihn wieder „zurück zu den Wurzeln“. Anna Dierl rief den Trainer nach dem Unfall von Hans Schneider an, ob er denn nicht als Trainer in Vohenstrauß aushelfen könne. „Für unsere Judoabteilung war Rudi Pieleck wie eine Art Feuerwehrmann, der einspringt, wenn es brennt.“ Zusätzlich zu den Weidenern trainierte er in dieser Zeit auch wieder die Vohenstraußer. „Zwei Vereine und ein Ziel“, versicherte Koller. „Rudi ist auch der einzige Trainer, der es schafft zwei Judoabteilungen zu betreuen und auf Oberpfalzebene, ja sogar Deutschlandweit die Farben des Vereins zu vertreten“, würdigte der Laudator. „Unser Rudi ist auch der Einzige, der von zwei Vereinen zur Ehrung des 3. Dans im Judosport vorgeschlagen wurde und diese einzigartige Auszeichnung auch erhalten hat.“ Mit einem dreifachen Hoch auf das Geburtstagskind gratulierten die Sportler ihrem großen Vorbild und stießen mit ihm auf weitere erfolgreiche Sportjahre an.